TI einrichten mit TI-as-a-Service – Erleichterung im Alltag der Pflege

Wie gelingt die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI), ohne den Pflegealltag zu bremsen? Sicher, bis zur Teilnahme an der digitalen Kommunikation im Gesundheitswesen bestehen ein paar Hürden. Mit einer qualifizierten Service-Lösung können Pflegeinrichtungen auf einfache Weise die TI einrichten und nutzen.

Gerade angesichts ihrer alltäglichen Aufgabenfülle mag die TI-Umstellung für Pflegeeinrichtungen wenig einladend erscheinen, klingt der Prozess doch nach zusätzlichem Aufwand. Doch wer die digitale Vernetzung mit einem qualifizierten Dienstleister angeht, startet smart in die Telematikinfrastruktur. Was Institutionen vor der TI-Anbindung beachten sollten und wie das IT-Paket „TI as a Service“ von AKQUINET funktioniert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

TI einrichten – besser mit Strategie

Vor dem Aufbau der Technologie ist es ratsam, sich klarzumachen, wie die TI genau genutzt werden soll. Dabei hilft die folgende Checkliste:

Checkliste „Start in die TI“

  • Wofür soll die TI in der Einrichtung eingesetzt werden?
  • Mit wem soll zukünftig kommuniziert werden?
  • Sind weitere Kommunikationsszenarien angedacht (beispielsweise TIM, der Messenger Dienst der TI)?
  • Welche Informationen wollen Sie zukünftig nutzen (Medikation, Abstimmung & Kommunikation etc.)?
  • Welche Rolle wird eine Schnittstelle zum Datenaustausch ggf. zu einer Pflegesoftware und einem Datenarchiv spielen?
  • Macht es Sinn, langfristig webbasierte Lösungen anzustreben alternativ zu einer lokalen IT?
  • Welche aktuelle Struktur haben Sie heute und wie könnte der zukünftige Bedarf aussehen?

Auf Basis der Antworten lässt sich der Bedarf für eine Pflegeeinrichtung präzise bestimmen, sodass eine passende Anwendung gestaltet werden kann.

Wie die TI funktioniert und warum TI as a Service eine gute Idee sein kann

Neben Strategie und Vorbereitung benötigen Institutionen technische Komponenten, um sich an die Telematikinfrastruktur anzubinden. Dazu gehören das E-Health-Terminal und der der Konnektor, das Herzstück für die Verbindung mit der TI. Das Gerät ähnelt einem Router, hat aber ein wesentlich höheres Sicherheitsniveau. Der Konnektor wird über einen sicheren VPN-Tunnel angeschlossen.

Damit das System zuverlässig funktioniert, sind Wartungen und Aktualisierungen notwendig. Der Unterhalt der Technologie wird für Pflegeeinrichtungen zum Kinderspiel, wenn sie einen umfassenden TI-Service nutzen. AKQUINET betreut im Rahmen von „TI as a Service“ alle Aufgaben rund um Einrichtung, Unterhalt und Wartung der Verbindung. Die Komponenten laufen auf TÜVit-geprüften, deutschen Rechenzentren des IT-Dienstleisters. Damit unterscheidet sich der Ansatz in wesentlichen Punkten von einer lokalen Variante, bei der sich der Konnektor in der Einrichtung vor Ort befindet. In diesem Fall wären die Nutzer*innen selbst für die Aktualisierung und Wartung bis hin zum möglichen Austausch des Konnektors zuständig.

Auf Basis der TI laufen TI-Anwendungen wie der Kommunikationsdienst KIM, der dem bekannten E-Mail-Programm Outlook ähnelt. Demnächst sind weitere Fachdienste für die Pflege vorgesehen. Mit der Anbindung an die TI sind Institutionen gut auf die Neuerungen vorbereitet.

TI einrichten im Überblick: Von der Anmeldung bis zum Anschluss

Bei „TI as a Service“ erhalten Pflegeeinrichtungen in einer halbstündigen individuellen Online-Einführung alle zentralen Informationen über die TI-Anbindung. Sie bestellen lediglich die SMC-B (auch Institutionskarte genannt) bei d-trust, einem Anbieter für Vertrauensdienste in der elektronischen Kommunikation. Diese TI-Zugangsberechtigung leiten sie an AKQUINET weiter. Der IT-Partner baut die SMC-B Karte in das E-Health-Kartenterminal ein und aktiviert den Konnektor inhouse. Je nach den Voraussetzungen vor Ort erhält der Kunde per Post die TI2Go-Lösung, eine im Unternehmen entwickelte Plug-and-Play Variante zur Netzwerkanbindung. Damit entfällt die Einrichtung des VPN-Tunnels und der Firewall-Konfiguration. Insgesamt dauert der Ablauf mehrere Wochen.

Abb.: Umsetzung der Telematikinfrastruktur mit AKQUINET

Fazit: Eine einfache TI-Lösung entlastet Pflegeinrichtungen

Ab 2024 sollen Pflegeeinrichtungen laut Gesetz über die TI-„Datenautobahn“ mit ihren Gesundheitspartnern kommunizieren. Der Weg zur passenden TI-Lösung führt über Entscheidungen. Überlegen Sie sich in Ruhe vorab, wofür Sie die TI genau einsetzen wollen. Eine umfassende Service-Lösung von der Einrichtung bis zur Wartung entlastet Pflegeeinrichtungen bei der TI. Wie Sie TI-Anbieter vergleichen können, stellen wir Ihnen im kommenden Blogbeitrag vor.

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Dan Lingenberg

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