Wie kann ich TI-Anbieter vergleichen? đŸ€”

Immer mehr Pflegeeinrichtungen schließen sich an die Telematikinfrastruktur (TI) an. Bei der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen leistet ein qualifizierter TI-Partner wirksame UnterstĂŒtzung. Wie findet eine Pflegeinstitution den Anbieter, der zu ihr passt?

Der Markt der TI-Dienstleistungen fĂŒr die Pflege ist umfangreich. Wer wesentliche Eigenschaften der Dienstleister prĂŒft, verschafft sich einen Überblick. Welche Kriterien dabei helfen, potentielle TI-Anbieter zu vergleichen, zeigt dieser Blogbeitrag.

Was benötigen Pflegeeinrichtungen fĂŒr den TI-Zugang?

Die Kommunikation ĂŒber die TI erlaubt den sicheren E-Mail- und Datenaustausch mit Gesundheitspartnern wie Ärzten, Physiotherapeuten sowie KrankenhĂ€usern. Grundlegend fĂŒr die Teilnahme am digitalen Netz im Gesundheitswesen sind die Komponenten fĂŒr die Telematikinfrastruktur mit E-Health-Terminal und Konnektor sowie die Fachdienste wie der medizinische Kommunikationsdienst KIM. Ein qualifizierter TI-Anbieter begleitet bei der strategischen Ausrichtung, bei der Einrichtung und dem Betrieb der TI in der Pflegeeinrichtung. Auch bei Fragestellungen einer optionalen Schnittstelle zur Verwaltungs- und Dokumentationssoftware sollte der TI-Anbieter als Partner zur Seite stehen.

TI-Dienstleister bieten meist eine Kombination von Leistungen. Vergleichbar sind beispielsweise einzelne Punkte wie Installationskosten und die Vertragsdauer. Sinnvoller ist es jedoch, Leistungspakete in ihrem Gesamtumfang zu betrachten.

TI-Anbieter vergleichen: Preis ĂŒber alles?

Der Preis ist meist ein wichtiges Kriterium fĂŒr den Kauf. Auch beim TI-Anschluss scheint es verlockend, den gĂŒnstigsten Anbieter zu wĂ€hlen. Pflegeeinrichtungen sollten immer prĂŒfen, welche Leistungen sie fĂŒr ihr Geld tatsĂ€chlich bekommen. TI-Dienstleister mit vermeintlich geringen Kosten bieten hĂ€ufig weniger Serviceleistungen und ein Teil der notwendigen Arbeiten und laufende TĂ€tigkeiten bleiben beim Kunden. Wer zunĂ€chst sparen möchte, muss allerdings weitere Ressourcen bereitstellen, um Aufgaben wie das Aktualisieren der Software ĂŒber Updates selbst durchzufĂŒhren. Der Kunde investiert regelmĂ€ĂŸig Zeit und Aufwand. Im Endeffekt kann sich ein Angebot mit vermeintlich höheren Kosten eher auszahlen als ein gĂŒnstigeres.

Den Service-Level des TI-Anbieters bestimmen

Der Dienstleister sollte zur Pflegeeinrichtung passen und das bestmögliche Angebot fĂŒr ihre Belange gestalten. Der Servicelevel zeigt sich darin, wie der TI-Anbieter auf den Bedarf des Kunden eingeht. Optimalerweise erstellt der Dienstleister gemeinsam mit der Pflegeeinrichtung ein Anforderungsprofil fĂŒr die TI-Anbindung. Auch die darauffolgende Einrichtung der TI-Lösung fĂŒr die heimspezifische Kommunikation und der KIM-Adresse(n) setzen beide zusammen um. Außerdem „spricht“ ein serviceorientierter Dienstleister „die Sprache“ der PflegekrĂ€fte, sodass Fragen und Anliegen telefonisch leicht zu klĂ€ren sind. Eine gute Erreichbarkeit ist ein weiteres Merkmal eines verlĂ€sslichen TI-Anbieters. Pflegeeinrichtungen können sich vorab einen Eindruck von dem Anbieter machen, indem sie dessen Webauftritt und die VerstĂ€ndlichkeit von ErklĂ€rtexten und Tutorials prĂŒfen. Ein weiteres wichtiges Kennzeichen ist die Strukturierung der TI-Lösung, die einfach ausfallen sollte.

TI/KIM as a Service: Einrichtung und Betrieb aus einer Hand

Eine umfassende TI-Lösung entlastet den Kunden. Ein solches Angebot beinhaltet die TI-Anbindung der Pflegeeinrichtung ebenso wie die laufende Betreuung der TI-Technologie. AKQUINET bietet das Paket „TI/KIM as a Service“ mit allen notwendigen Soft- und Hardwares inklusive Dienstleistungen. Der buchbare Service macht den Erwerb der Hardware ĂŒberflĂŒssig. Im Rahmen von einigen Wochen erhalten Kunden die technische TI-Anbindung. Auch Schulungen fĂŒr Mitarbeitende, etwa zur Nutzung des medizinischen Kommunikationsdienstes KIM, sind Teil von TI/KIM as a Service. Der Betrieb lĂ€uft ĂŒber die zertifizierten AKQUINET-Server. So mĂŒssen Pflegeeinrichtungen weder Konnektoren in ihrem Haus aufstellen noch sich um Updates kĂŒmmern.

TI-Anbieter vorausschauend vergleichen

Wer TI-Anbieter vergleicht, fĂ€hrt besser, wenn er mittelfristig denkt. Nicht nur der TI-Einstieg und der derzeit laufende Betrieb mit dem KIM-Dienst fallen in die digitale Kommunikation. Auf Pflegeeinrichtungen kommen weitere ErgĂ€nzungen zu. Die Telematikinfrastruktur ist dynamisch und entwickelt sich. Es lohnt sich, abzuwĂ€gen, ob ein TI-Anbieter das Potential hat, auch zukĂŒnftige Anforderungen zu betreuen. Dazu gehört die Implementierung weiterer und neuer Fachdienste wie TIM / Videosprechstunde. Auch plant die Gematik mit der mit der sogenannten TI 2.0 eine Modernisierung der Telematikinfrastruktur, die ohne Konnektoren auskommen soll. Vorgesehen ist eine softwarebasierte Lösung. Ein geeigneter TI-Partner unterstĂŒtzt bei den kommenden Anpassungen.

Wenn Sie TI-Anbieter vergleichen, schauen Sie genau hin, was Sie fĂŒr den Preis bekommen. Und machen Sie sich bewusst, welche Leistungen Sie, ein weiterer IT-Dienstleister oder Ihre Mitarbeitenden gegebenenfalls selbst ĂŒbernehmen mĂŒssten. Ein Anbieter mit einer einfachen TI-Lösung, hohem Servicelevel und dem Know-how fĂŒr kommende TI-Anforderungen kann Sie entlasten. Mehr ĂŒber die Sicherheit der TI lesen Sie in unserem nĂ€chsten Blogbeitrag.

Abbildung: TI-Anbieter vergleichen Hauptpunkte

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Dan Lingenberg

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