FAQ LifeTime Cloud PVS
Dirk Aagaard
Geschäftsführer
Beratung
1. Was genau ist LifeTime Cloud und worin unterscheidet es sich von einem klassischen PVS?
LifeTime Cloud ist ein cloudbasiertes Praxisverwaltungssystem (PVS), das administrative und medizinische Prozesse auf einer zentralen Plattform zusammenführt. Die Lösung wird in einer sicheren Rechenzentrums-Infrastruktur „as a Service“ betrieben.
Im Mittelpunkt steht dabei unser Plattformansatz: LifeTime Cloud besteht nicht aus einer starren Anwendung, sondern aus einer gemeinsamen „Shared Medical Platform“, auf der unterschiedliche Module flexibel kombiniert werden können – passend zu den Anforderungen der jeweiligen Einrichtung.
Dazu gehören beispielsweise:
- eine zentrale Patientenverwaltung
- ein Multiressourcenmanager
- integrierte TI-Anwendungen und TI-Middleware
- medizinische Dokumentations- und Behandlungsmodule
- weitere zentrale oder dezentrale medizinische Anwendungen
Einrichtungen können genau die Bausteine auswählen und miteinander kombinieren, die sie tatsächlich benötigen. Dadurch entsteht eine individuelle Lösung, die sich mit den Anforderungen der Organisation weiterentwickeln lässt.
Im Unterschied zu einem klassischen, lokal installierten PVS ist LifeTime Cloud standortunabhängig nutzbar. Updates, Wartung und neue Funktionen werden zentral bereitgestellt. So entsteht eine einheitliche Arbeitsumgebung über mehrere Standorte hinweg – ohne lokale Installationen und mit deutlich geringerem Betriebsaufwand.
2. Für welche Einrichtungen ist die Lösung besonders geeignet?
LifeTime Cloud richtet sich insbesondere an Einrichtungen mit mehreren Standorten und komplexen Organisationsstrukturen. Dazu zählen beispielsweise Kliniken, Medizinische Versorgungszentren (MVZ), größere Praxisverbünde oder Facharztgruppen.
Besonders geeignet ist die Lösung für Organisationen, die ihre Prozesse standortübergreifend vereinheitlichen, zentral steuern und flexibel skalieren möchten – unabhängig davon, wie viele Arbeitsplätze oder Standorte angebunden werden.
3. Was ist das Besondere am integrierten Behandlungsmodul?
Das integrierte Behandlungsmodul verbindet medizinische Dokumentation, Patientenhistorie und die Erstellung digitaler Formulare wie eRezepten oder eAUs in einer gemeinsamen Oberfläche.
Häufige Krankheitsbilder und Behandlungssituationen können individuell hinterlegt und per One-Click-Erfassung direkt übernommen werden. Dadurch werden wiederkehrende Dokumentationsschritte deutlich vereinfacht, Eingaben reduziert und die Dokumentation schneller und konsistenter.
Gleichzeitig stehen alle relevanten Informationen unmittelbar an einem Ort zur Verfügung – für einen durchgängigen und effizienten Behandlungsprozess.
4. Wo werden die Daten gespeichert – und wie sicher ist das?
Die Daten werden in unserer eigenen sicheren, professionell betriebenen Rechenzentrums-Infrastruktur gespeichert und als Service bereitgestellt. Der Zugriff erfolgt über eine geschützte Plattform mit klar geregelten Berechtigungen und zentralen Sicherheitsmechanismen.
Durch die zentrale Architektur können Sicherheitsupdates, Zugriffsregeln und technische Schutzmaßnahmen einheitlich umgesetzt werden. So profitieren alle Standorte von einem hohen und konsistenten Sicherheitsniveau.
5. Wer kümmert sich um Updates und Wartung?
Updates, Wartung und die Bereitstellung neuer Funktionen erfolgen zentral durch den Anbieter. Für die Anwender vor Ort entsteht dadurch kein zusätzlicher technischer Aufwand.
Neue Versionen werden im Hintergrund eingespielt, ohne dass einzelne Arbeitsplätze manuell aktualisiert werden müssen. So bleibt die Lösung jederzeit aktuell und sicher – bei möglichst geringer Beeinträchtigung des laufenden Betriebs.
6. Wie schnell können neue Standorte oder Arbeitsplätze angebunden werden?
Neue Standorte und Arbeitsplätze lassen sich innerhalb kurzer Zeit anbinden, da keine komplexen Installationen vor Ort erforderlich sind.
Sobald die notwendigen Zugänge eingerichtet sind, können neue Nutzer, Arbeitsplätze oder ganze Standorte in die bestehende Umgebung integriert werden. Dadurch wächst die Lösung flexibel mit den Anforderungen der Organisation.
7. Warum lohnt es sich, langfristig auf eine Cloud-Lösung umzusteigen?
Eine Cloud-Lösung schafft die Grundlage für ein modernes, standortübergreifendes Arbeiten. Prozesse werden zentral gesteuert, neue Anforderungen können schneller umgesetzt und zusätzliche Standorte oder Anwendungen einfacher integriert werden.
Gleichzeitig reduziert sich der Aufwand für Betrieb, Wartung und lokale IT-Infrastruktur. Das senkt langfristig die Komplexität, erhöht die Transparenz und schafft mehr Flexibilität für zukünftige Entwicklungen.
Ihr Ansprechpartner
Dirk Aagaard
Geschäftsführer
Beratung