Digitale Kommunikation in der Pflege: Warum Angehörige stärker eingebunden werden müssen – und wie es heute schon gelingt
Dr. Ralf Gieseke
Geschäftsführer
Beratung
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran – doch gerade in der Pflege zeigt sich, dass viele Prozesse noch immer von Telefonaten und Papier geprägt sind. Ein Bereich sticht dabei besonders hervor: die Kommunikation mit Angehörigen.
Pflege ist Teamarbeit – und dazu gehören neben Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten sowie Apotheken auch die Angehörigen der Pflegebedürftigen. Sie möchten informiert werden, Rückfragen stellen und übernehmen gleichzeitig oft organisatorische Aufgaben wie die Übermittlung von Dokumenten. Im Alltag bedeutet das für Pflegeeinrichtungen häufig einen hohen Abstimmungsaufwand: zahlreiche Telefonate, verzögerte Rückmeldungen und ein ständiges Koordinieren zwischen verschiedenen Beteiligten.
Studie zeigt: Hoher Bedarf an digitaler Unterstützung
Dass hier ein klarer Bedarf an besseren Lösungen besteht, zeigt auch die Studie „Pflege im Fokus“ der gematik. Im Zuge einer Befragung von Pflegeeinrichtungen, Pflegediensten und Angehörigen von Pflegebedürftigen Personen wurde deutlich, dass sich Pflegeeinrichtungen eine stärkere digitale Unterstützung in der Kommunikation wünschen – auch im Austausch mit Angehörigen.
Besonders relevant sind dabei folgende Bereiche:
- Weitergabe von Informationen zum Pflegeverlauf
- Übermittlung von Dokumenten wie Arztbriefen oder Verordnungen durch die Angehörigen
- Abstimmung zu organisatorischen Themen
Auch bei den Angehörigen besteht der Wunsch zur effizienteren Kommunikation. So kritisieren 63% der Befragten, dass viele Abläufe in der Pflege noch immer papierbasiert oder telefonisch durchgeführt werden. Zudem gaben 70% der Angehörigen an, gerne mehr Aufgaben rund um die Pflege digital erledigen zu können.
Warum bestehende Lösungen oft nicht ausreichen
Trotz vorhandener technischer Möglichkeiten bleibt die Realität oft hinter diesen Erwartungen zurück. Ein Grund dafür sind die Hürden, die viele digitale Lösungen mit sich bringen. Komplexe Registrierungsprozesse, die Abhängigkeit von Krankenkassen-Apps oder eingeschränkte Zugänge für bestimmte Patientengruppen sorgen dafür, dass digitale Kommunikation im Pflegealltag nicht konsequent genutzt wird. Gerade die Einbindung von Angehörigen scheitert häufig an genau diesen Punkten.
Die Lösung: Kommunikation, die alle erreicht
Genau hier setzt LifeTime Professional an. Der TI-Messenger von AKQUINET ermöglicht nicht nur die sichere Kommunikation zwischen Leistungserbringern, sondern erweitert diese gezielt um eine besonders einfache Einbindung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen.
Der entscheidende Vorteil liegt dabei im Zugang: Die Kommunikation funktioniert ohne den Umweg über eine Krankenkassen-App und ohne aufwendige Registrierungsprozesse. Dadurch können alle Beteiligten unkompliziert in den Austausch eingebunden werden.
Wie das konkret aussehen kann, zeigt ein einfaches Beispiel:
Ein Pfleger stellt eine Veränderung im Zustand eines Bewohners fest. Anstatt mehrere Telefonate zu führen, kontaktiert er die behandelnde Arztpraxis direkt über den Messenger, klärt eine Rückfrage zur Medikation und informiert gleichzeitig die Angehörigen über die aktuelle Situation. Informationen erreichen alle Beteiligten schnell und zuverlässig – ohne Verzögerungen und ohne zusätzliche organisatorische Belastung.
Mehr Entlastung, bessere Versorgung
Für Pflegeeinrichtungen bedeutet das eine spürbare Entlastung. Abstimmungen erfolgen schneller, der Kommunikationsaufwand sinkt und Angehörige können besser in den Pflegeprozess eingebunden werden. Gleichzeitig verbessert sich die Transparenz für alle Beteiligten.
Kommunikation neu denken
Die Anforderungen an die Pflege werden in Zukunft weiter steigen. Umso wichtiger ist es, Kommunikationsprozesse so effizient und zugänglich wie möglich zu gestalten. Die Einbindung von Angehörigen ist dabei kein zusätzlicher Schritt, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Pflege.
Mit LifeTime Professional steht bereits heute eine Lösung zur Verfügung, die genau hier ansetzt: Sie verbindet die sichere Kommunikation im Gesundheitswesen mit einer einfachen, alltagstauglichen Einbindung aller Beteiligten.
Gerne beraten wir Sie persönlich zu den Einbindungsmöglichkeiten in Ihrer Einrichtung!
Mehr zur Studie der gematik:
https://www.gematik.de/media/gematik/Medien/Telematikinfrastruktur/TI-Atlas/gematik_insights_-_Pflege_im_Fokus.pdf
Ihr Ansprechpartner
Dr. Ralf Gieseke
Geschäftsführer
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